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Veröffentlichtam 6. November 2020

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  • Enterprise Resource Planning (ERP)

Die FDA hat neue Verordnungsentwürfe zur Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln veröffentlicht. Der Verordnungsentwurf definiert Anbau, Annahme, Verarbeitung, Herstellung und Versand als „kritische Rückverfolgungsereignisse“ (Critical Tracking Events, CTEs), für die Aufzeichnungen mit Schlüsseldatenelementen (Key Data Elements, KDEs) erforderlich wären. Die Verordnung würde für eine Liste spezifischer Lebensmittel gelten, die in der „Food Traceability List“ (FTL) aufgeführt sind.

Dieser Vorschlag würde zusätzliche Anforderungen an die Dokumentation der Rückverfolgbarkeit festlegen, die über die derzeitigen Vorgaben des Food Safety Modernization Act (FSMA) hinausgehen. Damit soll eine Vereinheitlichung der Rückverfolgbarkeitsunterlagen erreicht werden, da viele Lebensmittelhersteller noch keine Rückverfolgbarkeitssoftware einsetzen und andere Lösungen verwenden, die untereinander nicht kompatibel sind.

Der Vorschlag würde auch das Problem der mangelnden Datentransparenz angehen, die eine Nachverfolgung bestimmter Produkte entlang der Lieferkette erschwert. Derzeit führt dies zu groß angelegten Produktrückrufen und unnötigen Produktverlusten.

Die FDA nimmt bis zum 21. Januar 2021 auf ihrer Website Stellungnahmen der Öffentlichkeit zu dem Verordnungsentwurf entgegen.

Weitere Informationen finden Sie unter „Regelungsentwurf: Anforderungen an zusätzliche Rückverfolgbarkeitsaufzeichnungen für bestimmte Lebensmittel – Auf einen Blick“