Neue Daten zur Generation Z zeigen ein wachsendes Interesse an Berufen in der Fertigungsindustrie, doch es bestehen weiterhin falsche Vorstellungen

(Via PRNewswire) SAN FRANCISCO – 28. Juli 2021 – Die Mehrheit der 18- bis 24-Jährigen, die kürzlich ihren Abschluss gemacht haben (Teil der Generation Z), ist der Ansicht, dass die Fertigungsindustrie heute wichtiger ist als noch vor der COVID-19-Pandemie. Dies geht aus einer neuen Studie hervor, die heute von Parsable, dem Anbieter von „Connected Worker®“für industrielle Tätigkeiten an vorderster Front, veröffentlicht wurde. Die Ergebnisse zeigten jedoch auch, dass diese Generation nach wie vor eine negative Einstellung gegenüber Arbeitsplätzen in der Fertigungsindustrie hat, insbesondere was das Gehalt betrifft. Angesichts der bis 2030 erwarteten 2,1 Millionen unbesetzten Stellen in der US-Fertigungsindustrie, die potenzielle negative Auswirkungen auf die Wirtschaft in Höhe von mehr als 1 Billion US-Dollar nach sich ziehen könnten, wird die Fähigkeit der Branche, jüngere Arbeitskräfte zu gewinnen und zu halten, zu einem immer dringlicheren Thema. Lawrence Whittle, CEO von Parsable, sagte:

„Die Untersuchungen von Parsable zeigen erhebliche Diskrepanzen zwischen der Wahrnehmung der Fertigungsindustrie durch neue Bewerber und der Realität im heutigen Fabrikumfeld. Potenzielle Mitarbeiter, sowohl Abiturienten als auch Hochschulabsolventen, wünschen sich Arbeitsplätze mit einer sinnvollen und lohnenden Zukunft, einschließlich eines guten Gehalts und der Möglichkeit, bei der Einarbeitung, Schulung und beruflichen Weiterentwicklung auf moderne Technologien zurückgreifen zu können. Die Branche muss die jüngeren Generationen über die Realität der Arbeit an der Produktionsfront aufklären – die tatsächlich sehr fortschrittlich und zukunftsorientiert ist –, um die besten und klügsten Bewerber anzuziehen.“

Die COVID-19-Pandemie hat die Wahrnehmung der Fertigungsindustrie verändert

Die Pandemie hat die entscheidende Rolle der Fertigungsindustrie im Alltag der Menschen deutlich gemacht, da es zu Engpässen bei Produkten wie Handdesinfektionsmitteln, Toilettenpapier und Wasser in Flaschen kam. Infolgedessen äußerten die Befragten der Generation Z eine neue Wertschätzung für diese Branche:

  • 56 % gaben an, dass sich ihre Einstellung zur Fertigungsindustrie aufgrund der Pandemie geändert habe; von diesen sagten 77 %, dass sie die Fertigungsindustrie nun für wichtiger halten.
  • Mehr als die Hälfte der Befragten (54 %) gab an, dass sie vor der Pandemie eine Tätigkeit in der Fertigung nicht als mögliche berufliche Laufbahn in Betracht gezogen hatten; von diesen sind nun 24 % bereit, diese Option in Betracht zu ziehen.

Die Arbeitsbedingungen und Gehaltserwartungen im verarbeitenden Gewerbe lassen viel zu wünschen übrig

Die Ergebnisse zeigten jedoch auch, dass unter der Generation Z nach wie vor falsche Vorstellungen über das heutige Arbeitsumfeld in der Fertigung und die damit verbundenen Chancen bestehen, insbesondere was die Bezahlung betrifft:

  • 52 % stehen einer Tätigkeit in der Fertigung an vorderster Front neutral oder desinteressiert gegenüber; von diesen befürchten 30 %, dass es sich „um eine gering qualifizierte, manuelle Tätigkeit handeln könnte“, und 41 % sind der Meinung, dass „die Bezahlung nicht besonders hoch ist“.
  • Bei der Bewertung der Prioritäten bei der Berufswahl wurde „gute Bezahlung“ am häufigsten (64 %) als oberste Priorität genannt.
  • 65 % sind der Meinung, dass Einstiegsstellen in der Fertigungsindustrie unter dem Branchendurchschnitt bezahlt werden. Laut Glassdoor liegt das durchschnittliche Jahresgehalt in der Fertigungsindustrie für Personen mit null bis einem Jahr Berufserfahrung bei etwa 60.000 US-Dollar. Dies liegt deutlich über dem Einstiegsgehalt aller Branchen (etwa 40.000 US-Dollar pro Jahr). 
  • Mehr als ein Drittel (35 %) ist der Meinung, dass es in der Branche wenig Vielfalt gibt.

Fertigungsprogramme an Schulen könnten helfen

Der Mangel an auf die Fertigungsindustrie ausgerichteten Ausbildungsgängen an den Schulen scheint dazu beizutragen, dass die Generation Z davon abgehalten wird, in diese Branche einzusteigen. Eine entsprechende Ausbildung und Einblicke in ein modernes Fertigungsumfeld – ebenso wie die Technologien, die den Mitarbeitern zur Verfügung stehen – könnten dazu beitragen, sie für einen Einstieg in die Branche zu begeistern:

  • 59 % gaben an, dass sie sich möglicherweise für den Fertigungsbereich interessiert hätten, wenn sie während ihrer Schulzeit Zugang zu entsprechenden Programmen gehabt hätten; mehr als die Hälfte (53 %) gab jedoch an, keinen solchen Zugang gehabt zu haben.
  • 47 % gaben an, berufliche Inspiration von ihrer Familie zu erhalten; allerdings kennen 55 % niemanden, der in der Fertigungsindustrie arbeitet.

Weitere Daten zur Einstellung der Generation Z gegenüber der Fertigungsindustrie

Zu den weiteren Ergebnissen der Umfrage gehören: 

  • 58 % der Absolventen, die vor kurzem ihr vierjähriges Hochschulstudium abgeschlossen haben, interessieren sich für eine Karriere in der Fertigungsindustrie. Dies könnte durch das Angebot an Ausbildungsprogrammen beeinflusst sein, da 58 % dieser Befragten bereits während ihrer Schulzeit Zugang zu solchen Programmen hatten. 
  • 43 % der Absolventen von Berufsschulen der letzten Jahre sind daran interessiert, in der Fertigungsindustrie zu arbeiten; allerdings sind 39 % der Ansicht, dass es sich dabei um gering qualifizierte Tätigkeiten handelt. 
  • Mehr als die Hälfte (57 %) derjenigen, die seit Beginn der Pandemie über eine Karriere in der Fertigung vor Ort nachgedacht haben, taten dies, weil sie der Meinung sind, dass diese Branche für das Land wichtig ist.

Weitere Informationen zu den Untersuchungen von Parsable, einschließlich Diagrammen und Visualisierungen, finden Sie im Blogbeitrag oder in unserer Infografik.  Parsable führte die Online-Umfrage in der Woche vom 28. Juni 2021 durch. Die 1.000 US-amerikanischen Teilnehmer, die an der Umfrage teilnahmen, waren zwischen 18 und 24 Jahre alt und haben in diesem Jahr die High School, eine berufsbildende/technische Schule (2-Jahres-Studiengang) oder eine Universität/ein College (4-Jahres-Studiengang) abgeschlossen.

Über Parsable

Parsable (www.parsable.com) unterstützt die weltweit größten Industrieunternehmen dabei, ihre Aufgaben stets korrekt zu erledigen. Die „Connected Worker Platform“ von Parsable ermöglicht es Mitarbeitern, ihre Arbeit gemeinsam anhand papierloser, digitaler Arbeitsanweisungen auf mobilen Geräten auszuführen. Neben der Erfassung jedes einzelnen Schritts und jeder Aktion können Mitarbeiter Probleme melden und in Echtzeit Feedback geben, sodass jeder Prozess schnell analysiert und verbessert werden kann. Mit Parsable erhalten Unternehmen einen beispiellosen Einblick in ihre Betriebsabläufe, gewinnen detaillierte Daten über ihre Arbeitsprozesse für kontinuierliche Verbesserungen und ziehen neue, technikaffine Talente an. Als Mitglied des Weltwirtschaftsforums hat Parsable seinen Hauptsitz in San Francisco und verfügt über Niederlassungen in ganz Nordamerika und Europa. Folgen Sie dem Unternehmen aufLinkedIn, Twitter (@ParsableHQ) und imParsable-Blog.