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Veröffentlichtam 17. November 2017

Themen

  • Enterprise Resource Planning (ERP)

Mit jedem Jahr wird unsere Welt ein bisschen „intelligenter“. Dieser Wandel vollzieht sich mit jeder neuen Generation der Internet-Technologie. Industrie 4.0 ist die neueste Version. Damit geht eine neue Generation intelligenter Maschinen einher. Sie sehen vertraut aus, zeigen jedoch eine zunehmende Fähigkeit, von uns zu lernen. Darüber hinaus haben sie das Potenzial, unser Leben auf überraschende neue Weise zu automatisieren. Denken Sie nur daran, wie wir von Festnetztelefonen zu Kommunikationsgeräten im Taschenformat übergegangen sind. Diese neuen Geräte wissen genau, wo wir uns befinden, und können vorhersagen, wohin wir als Nächstes gehen werden. Sie können sogar eine Route vorschlagen, um Staus zu vermeiden. Oder denken Sie daran, dass wir mithilfe der additiven Fertigung Prototypen von fast allem erstellen können. Das industrielle Internet der Dinge (IIoT) hat die „Informationsautobahn“ als das nächste große Thema abgelöst. Die Begriffe „Industrie 4.0“ und „IIoT“ beziehen sich auf vernetzte Geräte, die in Echtzeit miteinander interagieren. Die Geräte lernen voneinander. Dadurch helfen sie uns, riesige Datenmengen zu nutzen, um ein besseres und produktiveres Leben zu führen.Solche Technologien verändern bereits jetzt die Art und Weise, wie wir leben, arbeiten und unsere Freizeit gestalten. Deshalb bereiten sich zukunftsorientierte Hersteller auf eine neue Ära der Produktion vor. Es wird eine Ära sein, in der menschliche Arbeitskräfte Maschinen nicht mehr bedienen, sondern mit ihnen zusammenarbeiten. Schließlich ist es im Zeitalter von „Smartphones“, „Smart Homes“ und „Smart Cars“ nur eine Frage der Zeit, bis wir auch „intelligente“ Fabriken habenhaben.

Willkommen in der Welt von Smart Manufacturing und Industrie 4.0.

Das ist die Kurzform für die nächste Welle der digitalen Transformation in der Fertigungsindustrie. In dieser Phase steht das disruptive Potenzial von Big Data im Mittelpunkt. Sie verspricht außergewöhnliche Rechenleistung und beispiellose virtuelle Vernetzung.

Die erste Generation der Industrialisierung war durch die Mechanisierung gekennzeichnet. Die zweite Generation war dann von elektrischer Automatisierung und Massenproduktion geprägt. Danach folgte die dritte Generation mit dem Aufkommen der computergestützten Digitaltechnik. Nun bricht mit dem Internet und dem maschinellen Lernen die vierte industrielle Revolution an.

Hier sind einige Beispiele dafür, wie die Fertigung im Rahmen von Industrie 4.0 aussieht:

Nutzung von Big Data zur Prozessoptimierung. So können Maschinen beispielsweise Prozesse nun in Echtzeit optimieren. Dies geschieht anstelle eines Betriebs nach festgelegten programmierten Anweisungen. Dazu kontinuierliche die Sensordaten an zahlreichen Punkten während der Produktion kontinuierlich analysieren. Durch die Vernetzung der Maschinen können diese verteilte Rechenleistung nutzen, um die Produktivität zu steigern. Das bedeutet, dass sie komplexe Messwertverläufe erstellen können. Zudem analysieren sie diese Daten direkt an den Erfassungsstellen. Schließlich vergleichen sie Datenschwankungen mit historischen Referenzwerten.Maschinen automatisieren routinemäßige Qualitätskontrollen und Verfahrensanpassungen. Infolgedessen verzeichnen Werke verbesserte Ausbeuten und geringere Inputkosten Durch die digitale Abbildung physischer Objekte für eine bessere Konstruktion und Verfahrenstechnik.Industrie-4.0-Technologie modelliert physikalische Wechselwirkungen zwischen Maschinen. Dies funktioniertähnlich wie bei der 3D-Modellierung, die das Druckergebnis eines 3D-Druckers vorhersagt. Sokönnen die Anlagenkomponenten einen Prototyp erstellen und ihre Produktionsumgebung digital. Dadurch werden keine Ressourcen verschwendet. Unternehmen können Fehler bereits in der Konstruktionsphaseantizipieren und beheben, anstatt erst in der Produktion darauf reagieren zu müssen. Zudem können Produktentwürfe optimiert an die Leistungsfähigkeit der Anlagen angepasst werden.Steigerung der Mitarbeiterleistung durch intuitivere Mensch-Maschine-Schnittstellen. Menschen und Maschinen interagierenzunehmend nach einem kollaborativen Modell. Biometrie, Spracherkennung sowie Virtual- und Augmented-Reality-Technologien liefern den Mitarbeitern verwertbare Informationen. Dies verbessert die Entscheidungsfindung in Echtzeit, reduziert menschliche Fehler und automatisiert die Dokumentation.

Die traditionelle Fertigung hinter sich lassen

Das sind einige bahnbrechende Entwicklungen für den Produktionsprozess. Sie stellen einen grundlegenden Wandel in der Art und Weise dar, wie Hersteller in den kommenden Jahrzehnten ihre Geschäfte führen könnten. Natürlich wird dieser Wandel nicht von heute auf morgen stattfinden. Doch für viele Führungskräfte in der Fertigungsindustrie stellt sich nicht die Frage, ob wir uns in diese Richtung bewegen, sondern wie schnell wir dort ankommen werden. Dennoch müssen sich die Hersteller darauf vorbereiten, sonst laufen sie Gefahr, ins Hintertreffen zu geraten. Um sich in dieser sich abzeichnenden Landschaft zurechtzufinden, braucht es Mut und ein wenig Unterstützung von Partnern, die sich dort auskennen. Doch Industrie 4.0 bietet der Fertigungsindustrie große Vorteile. Fragen Sie Radley, wie Automatisierungstechnik und Echtzeitdaten Ihnen helfen können, sich auf die Fabrik der Zukunft vorzubereiten.