Ist „Smart Manufacturing“ die Zukunft in einer Welt nach der Pandemie? Definieren wir zunächst einmal: „Was ist Smart Manufacturing?“ Smart Manufacturing nutzt digitale Technologien, um Fertigungsaufgaben vorherzusagen, zu koordinieren und auszuführen. Lösungen wie vernetzte Sensoren, KI und Automatisierung sorgen für Präzision, Effizienz und Transparenz in der Fertigung.
Industrie 4.0 und die „smarte“ Revolution
Von Stahlwerken bis hin zu Siliziumfabriken – Technologie hat in der Fertigung schon immer eine entscheidende Rolle gespielt. Doch bis vor wenigen Jahrzehnten war man noch auf die Eingaben der Benutzer angewiesen, um Informationen zu erfassen und weiterzugeben. Selbst bei Einsatz von Fertigungssoftware und Robotersystemen erforderten die Ausführung von Prozessen und die Nachverfolgung von Daten nach wie vor die Anwesenheit von Personal vor Ort. Dies ließ Raum für Fehler und erforderte einen höheren Personalaufwand für die Ausführung alltäglicher Aufgaben.Die durch Smartphones eingeleitete „smarte“ Revolution hat diese Situation verändert. Geräte mit Internetverbindung ermöglichten es, Informationen jederzeit und überall auszutauschen. Anstatt auf manuelle Eingaben angewiesen zu sein, konnten intelligente Geräte beobachten und berichten und so menschliche Eingriffe ersetzen.
Der Aufstieg des IoT
Mit dem Industriellen Internet der Dinge (IIoT)hat sich dieses Konzept erweitert. Heute können IoT-Geräte eine unendliche Anzahl von Objekten und deren Eigenschaften überwachen. So erfassen und übermitteln intelligente Sensoren beispielsweise Daten wie Standort, Gewicht oder andere Messwerte. Diese Technologien liefern eine riesige Datenmenge, die das Herzstück intelligenter Fertigungsprozesse bildet. Ausgestattet mit Daten für die Bedarfs- und Ressourcenplanung verfügen Hersteller nun über einen ganzheitlichen Überblick über ihren gesamten Betrieb. Sokönnen sie Rohstoffe und Waren dank IoT-Sensoren punktgenau durch die Lieferkette verfolgen. In der Fertigung können Sensoren in Kombination mit automatisierten Maschinen Aufgaben wie das Sortieren und Verpacken übernehmen.
Roboter als Retter?
Auch Robotik und 3D-Druck spielen bei intelligenten Produktionsprozessen eine Rolle. Zusammen mit menschlichen Mitarbeitern können KI-gestützte Roboter Produkte schnell und flexibel montieren. Ebenso ermöglicht der 3D-Druck eine schnelle Prototypenerstellung und Produktentwicklung. Dies wiederum reduziert den Ausschuss und ermöglicht die schnelle Herstellung von Produkten, Bauteilen und Zubehör.
Ein Blick in die Zukunft der Fertigung
Intelligente Fertigung ermöglicht es Herstellern, Produkte effizient zu beschaffen, zu fertigen und zu vertreiben. Mit der Erholung des Fertigungssektors wird der Bedarf an effizienten und agilen Prozessen weiter zunehmen. Durch bessere Einblicke, höhere Genauigkeit und automatisierte Arbeitsabläufesind intelligente Fabriken die Zukunft.











