Enterprise-Resource-Planning-Software (ERP) ist eine unverzichtbare Datenlösung für die Lieferkette. Diese umfassende Software fördert die Vernetzung zwischen den Abteilungen, integriert Daten und steigert den Gewinn. Wenn es jedoch um den Einsatz von ERP im Betriebsmanagement geht, ist es wichtig zu erkennen, wie sich die Einschränkungen Ihres ERP-Systems auf Ihr Unternehmen auswirken können. Um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen, ist das ERP-Management entscheidend, um das Potenzial des Systems voll auszuschöpfen. Beachten Sie dazu bei der Auswahl und Wartung Ihres ERP-Systems die folgenden Punkte:
Wählen Sie die passende Variante aus
ERP-Softwaresysteme sind auf auf Universalität ausgelegt. Dennoch kann es erforderlich sein, einige Feinabstimmungen vorzunehmen, um den Anforderungen Ihres Unternehmens gerecht zu werden und den vollen Nutzen aus dem ERP-System zu ziehen. Beachten Sie vor der ERP-Einführung einige Tipps. Berücksichtigen Sie dabei unbedingt Faktoren wie Arbeitsabläufe, Skalierbarkeit und gesetzliche Anforderungen. So erhalten Sie genau das, was Sie brauchen, und verzichten auf das, was Sie nicht benötigen. Fragen Sie außerdem den Softwarehersteller, ob Sie das System zur Steigerung der Effizienz anpassen können. Dazu gehören beispielsweise das Hinzufügen notwendiger Felder oder das Deaktivieren nicht benötigter Funktionen. Denken Sie außerdem daran, welche Geschäftsabläufe das neue System unbedingt abdecken soll. Beispiele hierfür sind Funktionen für die Bestandsverwaltung, die Kreditorenbuchhaltung oder andere Datenverwaltungsfunktionen.
Erhalten Sie Antworten von – und über – Ihr ERP-System
Die meisten aktuellen Softwarepakete enthalten einfach zu bedienende Business-Intelligence-Funktionen (Analysen). Mit diesen können Sie Abfragen durchführen, Muster erkennen und vorausschauend Bedürfnisse vorausschauen. Auf dieser Grundlage können Sie fundierte Entscheidungen über die Produktnachfrage, Budgetabweichungen und vieles mehr treffen. Holen Sie sich gleichzeitig kontinuierlich Feedback von den Mitarbeitern, die das ERP-System nutzen. Die Anwender können selbst feststellen, welche Elemente der Software verbesserungsbedürftig sind. Nutzen Sie dann Support-Services zur Fehlerbehebung und für Vorschläge, um Lücken im Service zu schließen. Vertreter von ERP-Anbietern bzw. -Händlern sowie Entwickler maßgeschneiderter Anwendungen sind wertvolle Ansprechpartner. Sie verfügen oft über Insiderwissen zu Ihrem System und häufig auch zu Ihrer Branche. Ihre Aufgabe ist es, Ihnen dabei zu helfen, praktische Datenlösungen zu finden – nutzen Sie diese Möglichkeit. In jedem Fall sind Echtzeitinformationen der Schlüssel zu fundierten Entscheidungen.
Stellen Sie sicher, dass eine maximale Integration
Die Aufgabe aller ERP-Lösungen besteht darin, Geschäftsprozesse zu optimieren und zu automatisieren. Dennoch sind Unternehmen oft mit ihren bestehenden ERP-Systemen unzufrieden. Häufig liegt dies an mangelnder Systemintegration und redundanter Datenverwaltung. Manchmal bleiben selbst bei sorgfältigster Auswahl eines ERP-Systems noch einige Fehler bestehen. In diesem Fall sollten Sie den Einsatz von Zusatzsoftware in Betracht ziehen, um die Kosten für noch nicht gelöste Aufgaben zu senken. Umgekehrtkann die Integration von Drittanbietersoftware zusätzliche Funktionen bereitstellen, um die Lücken in Ihrem ERP-System zu schließen. Prüfen Sie Möglichkeiten für integrierten Einkauf, Lieferkettenmanagement oder Materialbedarfsplanung. Ein wichtiger Hinweis: Gehen Sie schrittweise vor , wenn Sie das System erweitern, aktualisieren und Änderungen vornehmen. Eine Überlastung der Benutzer mit neuen Funktionen kann Ihre Produktivität eher behindern als fördern.Stellen Sie schließlich sicher, dass sowohl neue als auch bestehende Mitarbeiter regelmäßig im Umgang mit dem ERP-System geschult werden. Dies trägt dazu bei, eine uneinheitliche Nutzung und ungenutzte Funktionen zu vermeiden.
ERP im Betriebsmanagement: Die ERP-Lücke schließen
Seit einigen Jahrzehnten nutzen Unternehmen ERP-Systeme zur Verwaltung von Transaktionen und Daten in der Lieferkette. ERP-Systeme bieten wertvolle Transparenz und Einblicke. Dadurch können Unternehmen fundierte Entscheidungen in Bezug auf Arbeitsabläufe, Produkte und Produktion treffen. Es werden jedoch neue Anwendungen entwickelt, die noch einen Schritt weiter gehen und die Aufgaben übernehmen, die ERP-Systemen oft fehlen. Diese ERP-Konnektoren steigern die Effektivität der Lieferkettenanalyse. Führungskräfte können diese Daten nutzen, um positive Veränderungen im Unternehmen zu bewirken.
Umgang mit Unterschieden in der Lieferkette
Lieferketten unterscheiden sich von Unternehmen zu Unternehmen. Manche Führungskräfte betrachten ihre Lieferkettenabläufe als „Versorgungsdienste“. Für sie sollten diese Abläufe ohne Aufwand und ohne Investitionen funktionieren. Diese Art von Unternehmen stützt sich in der Regel auf bewährte Branchenpraktiken. So wird beispielsweise ein ERP-System in Minimalausstattung eingeführt, um die Abläufe in der Lieferkette zu steuern. Dies wird auch als „Follow-the-Leader“-Philosophie bezeichnet. Im Gegensatz dazu betrachten manche Unternehmen ihre Lieferkettenfunktionen als Chance, sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Dazu ergänzen sie ihr ERP-System durch weitere Softwaretools.
Verringerung von Fahrplanverzögerungen
Terminverzögerungen können ein kleines Unternehmen lahmlegen. Oft sind diese Verzögerungen auf eine mangelhaft integriertem ERP-System. Die Folge ist eine mangelhafte Kommunikation zwischen Ressourcen, Mitarbeitern und Abteilungen. Es gibt jedoch Software, die diese Lücke schließt und die Häufigkeit sowie die Auswirkungen von Terminverzögerungen verringert.
Manuelle Berichterstellung vermeiden
Theoretisch optimieren ERP-Lösungen Geschäftsprozesse. Wenn man jedoch Berichte manuell, erweisen sich diese Lösungen als unwirksam. Mit ergänzenden Tools können Sie die Dateneingabe in das System automatisieren. Dadurch können Sie Berichte nach den von Ihnen festgelegten Kriterien erstellen und gestalten.
Erfolg durch integrierte Lösungen
Durch den Einsatz einer in das ERP-System integrierten Lösung kann das Unternehmen Aufträge abwickeln und sich einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Gleichzeitig kann es Daten zentral verwalten und Transaktionen effizient Transaktionen abwickeln. Doch die Stärken eines ERP-Systems lassen sich auch in Bereichen außerhalb der Auftragsabwicklung noch weiter ausbauen. In das ERP-System integrierte Software von Drittanbietern optimiert wichtige Prozesse. Dazu gehören beispielsweise AIDC zur Datenerfassung, Serialisierung zur Produktverfolgung oder die Aufgabenplanung zur Optimierung der Lagerabläufe .Seit über 40 Jahren unterstützt Radley Herstellern dabei, die Lücken in ihrem ERP zu schließen. Die Radley-Plattform kann Daten fehlerfrei erfassen und die Produktivität steigern, während gleichzeitig die Personalkosten gesenkt werden.Die Supply-Chain-Management-Software von Radley lässt sich nahtlos in die führenden ERP-Systemenund Backend-Systemen. Möchten Sie mehr über ERP im Betriebsmanagement erfahren? Kontaktieren Sie uns, um mehr zu erfahren, oder lesen Sie unseren Leitfaden: „MES-Software: Alles, was Sie wissen müssen“.











